So besiegen Sie das Lampenfieber vor Präsentationen

Wie man sich optimal auf Präsentationen vorbereitet und die Nervosität besiegt

von Hannah in April


Nahezu jeder der bereits vor größeren Gruppen gesprochen hat kennt es: das Lampenfieber. Manchmal überkommt es einem ein paar Tage vor der großen Präsentation und man verfällt in mentalen und physischen Stress. Und noch schlimmer ist es, wenn es kurz vor dem Vortrag auftritt. Sogar Personen, welche im Leben schon viel Erreicht haben, kämpfen oftmals noch immer damit. Es ist nur für die Wenigsten eine Situation, in der man sich wohl fühlt. Man steht im Rampenlicht, alle Blicke sind auf einem gerichtet und die vielen Fremden Personen schauen komisch zu den Vortragenden. Aber wenn man seine Ideen präsentieren oder sein Unternehmen bekannt machen kann, bleibt einem nichts Anderes übrig, als den Moment durchzustehen.


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit dieser Situation fertig zu werden. Über die Zeit entwickelt jeder seinen eigenen Weg, mit diesem Horror umzugehen. Während einige mit der Zeit gelassener werden, kriegen andere bis zu deren Lebensende das Problem nicht ganz in Griff. Von Schlafproblemen bis hin zum Schwindelanfall – wenn man einmal schweres Lampenfieber hat, kommt man nur schwer davon weg. Und das nächste Mal? Erinnert man sich dann beim nächsten Mal an das Erlebnis, weiß man nichts mehr vom erfolgreichen Vortrag, sondern erinnert sich nur mehr an das schreckliche Lampenfieber. Doch irgendwann ist es an der Zeit, den Kreislauf zu durchbrechen. Lernen Sie jetzt, wie Sie zukünftig Ihr Lampenfieber unter Kontrolle bekommen können.


Übung


Oft gehört und noch immer wahr: Übung macht den Meister. Umso größer die Zuhörerschaft, umso wichtiger ist es, die Präsentation perfekt über die Bühne zu bringen. Die beste Übung ist es, vor Freunden oder Kollegen zu präsentieren. Auch wenn dies – für beide Seiten – anfangs ungewohnt sein mag, ist so sichergestellt, dass Sie den Ernstfall optimal proben können. Dabei erhalten Sie direktes, ehrliches Feedback. Sollte das für Sie nicht in Frage kommen, können Sie sich auch selbst aufnehmen und das Video anschließend begutachten. Man ist sich selbst meistens der kritischste Zuhörer und kann so alle Fehler korrigieren.


Atmungstechniken


Atmungstechniken helfen nicht nur dabei, entspannter durch die Präsentation zu kommen, sondern wirken sich auch positiv auf unsere Ausstrahlung aus. Dadurch sind nicht nur wir selbst entspannt, sondern auch das Publikum. Richtig zu atmen und dadurch ruhiger zu werden ist eine der hilfreichsten Empfehlungen, um Lampenfieber zu bekämpfen. Dabei ist di 4-7-8 Technik eine genauso einfache wie effektive Unterstützung. 4 Einheiten lang muss dazu 7 Sekunden lang eingeatmet, und 8 Sekunden ausgeatmet werden. Das hilft nicht nur vor Präsentationen, sondern ist auch im Alltag und im Berufsleben hilfreich. Daher beginnen Sie am besten schon in der Nacht vor der Präsentation mit dem ruhigen Atemtraining.


Conscious breathing techniques don’t just help you to achieve a more relaxed delivery style; they can also help beforehand, allowing you to start the presentation in a more relaxed frame of mind and reduce your stage fright. The 4-7-8 technique is simple and has a very calming


Bewegung


Bewegung hilft, der Anspannung entgegenzuwirken. Dem eigenen Körper dazu mitzuteilen, dass kein Grund besteht, sich zu verspannen ist dabei elementar. Mit ein paar Schritten vor dem Auftritt stellen Sie so sicher, nicht nervös zu werden. Auch auf der Bühne ist es durchaus empfehlenswert, ein paar Schritt zu gehen. Seine Gestik bestimmt durch ein paar Bewegungen des ganzen Körpers zu unterstützen, macht dabei auch einen selbstsicheren Eindruck. Im jeden Fall sollten Sie vermeiden, übermäßig schnell und unruhig zu agieren. Dann kann es nämlich passieren, dass die Bewegung in eine Anti-Entspannung umschlägt und Sie nur noch nervöser macht. Mit Bewegung ist nämlich eben nicht gemeint, schnell nach links und rechts zu gehen mit zittrigen Händen, sondern in aller Ruhe ein paar Schritte zu machen. Am Abend vor der Präsentation sind Yoga-Übungen und kleinere Jogging-Runden empfehlenswert, um sich abzulenken und in Ruhe einzuschlafen.


Stimmübungen


Wenn man kein Mikrofon hat, kann es überraschend anstrengend sein, über längere Zeit mit dem Publikum zu sprechen. Gerade bei Lampenfieber tendiert man dazu, zu leise zu sprechen. Die eigene Verunsicherung überträgt sich dann schnell auf die Zuhörer. Stimmübungen sind äußerst hilfreich, um die Lautstärke der eigenen Stimme besser abschätzen zu können und die Ausdauer zu trainieren. Ebenso hilft es, das bekannte Räuspern auf der Bühne zu vermeiden. Wer seine eigene Stimme unter Kontrolle hat, kann einfacher damit umgehen – auch in Stresssituationen.


Eine Verbindung zum Publikum aufbauen


Auf die Bühne zu steigen und hunderten Fremden in die Augen zu blicken kann ganz schön beängstigend sein. Aber wovor haben Sie eigentlich Angst? Die Person in der 4. Reihe ist doch ganz nett. Und der Zuhörer dahinter starrt ohnehin nur auf sein Smartphone. Es gibt daher wenig Gründe, nervös zu sein. Stellen Sie sich einfach vor, dass diese Personen zu Ihren Freundeskreis gehören würden und Sie ermutigen, sich dieser Herausforderung zu stellen. Vielleicht gelingt es Ihnen sogar, mit den Zuhörern in interaktiven Kontakt zu treten. Mit Fragen wie “Sind Sie auch so nervös wie ich?“ kann das Klima ganz einfach entspannt werden. Das Publikum ist auf Ihrer Seite. Nutzen Sie die Chance und formen Sie eine Verbindung zu den Zuhörern.



Kleidung


Lampenfieber führt zu Schweiß, dieser zeichnet sich auf manchen Kleidungsstücken nur allzu gerne ab und das führt wiederum zu mehr Lampenfieber. Ein endloser Kreislauf, den Sie durchbrechen sollten. Wählen Sie die richtige Kleidung, in der Sie sich wohl fühlen. Wenn Sie dazu tendieren zu schwitzen, sollten Sie dies bei der Wahl ebenfalls berücksichtigen. In der Regel ist es zu empfehle, bei Präsentationen lieber etwas dünnere Kleidung zu wählen.


Lampenfieber akzeptieren


Die wichtigste Methode gegen Lampenfieber ist, es einfach zu akzeptieren. Sie sind nervös vor einer Präsentation – wer nicht? Was kann denn schon groß passieren? Die Personen, welche zu Ihren Vertrauten gehören, werden Sie wohl nicht verachten, nur weil Sie nervös wurden bei einem Vortrag. Und die Personen, welche Sie noch nicht kennen? Im schlimmsten Fall, können Sie diese nicht mehr von Ihrer Persönlichkeit überzeugen – doch das ist kein Unterschied zu davor. Es kann also fast nichts passieren und Sie sollten der Präsentation gelassen entgegen schauen. Ein Vortrag ist eine Chance, nicht mehr. Man sollte diesen immer nützen, wenn man es kann. Aber wenn es einmal nicht möglich ist, warten noch viele weitere Gelegenheiten, dies zu tun. Insbesondere bei Kunden ist es wichtig, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Doch Ihr Lampenfieber hat nicht nur Nachteile: schaffen Sie einen Draht zu dem Publikum und beweisen Sie, dass Sie ein sympathischer Mitmensch sind, vor dem man sich nicht fürchten muss.


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Autor: Hannah Hanahw2