5 Tipps für Ihre Social Media Strategie

So erreichen Sie Ihre Kunden über soziale Netzwerke

von Nicole in May

Wenn Sie regelmäßig interessante White Papers oder Präsentationen mit Ihren Followern über soziale Netzwerke teilen, sind Sie auf einem guten Weg, eine langfristige Bindung mit diesen aufzubauen. Es reicht nämlich nicht mehr, einfach belanglose Posts anderer Nutzer zu kopieren. Soziale Netzwerke sind mittlerweile mit Informationen übersättigt. Umso wichtiger ist es, einer sinnvollen Strategie zu folgen und mit innovativen Konzepten eine langfristige Beziehung aufzubauen.


Die richtige Basis schaffen

Wenn Sie Ihr Unternehmen über soziale Netzwerke bekannt machen wollen, müssen Sie dies richtig tun. Nur ein langfristiger, gut durchdachter Plan hilft dabei. Kurzfristig mag es Ihnen ansonsten vielleicht gelingen, einen kurzen Moment erfolgreich zu sein, langfristig zählt in sozialen Netzwerken – wie auch sonst im Berufsleben – die Beziehung zu den Kunden. Ihre langfristige ausgelegte Strategie sollte dabei einigen Punkten folgen. Der erste Eindruck zählt besonders und visuelle Elemente wie Bilder, Grafiken oder Videos können einen Eindruck hinterlassen. Oft ist es sogar so, dass nur der erste Eindruck darüber entscheidet, ob das Ihr Beitrag sofort weiterverbreitet wird, oder zu einem späteren Zeitpunkt erst gar nicht mehr aufgefunden werden kann. In einem Zeitalter, in dem fast jedes Unternehmen auf sozialen Netzwerken unterwegs ist, ist es nämlich nicht nur Ihr Beitrag, den der Leser zu sehen bekommt. Neben den visuellen Elementen muss der Text daher überzeugend sein. Sobald der User über Ihr Profil stolpert, muss er von den Beiträgen und der Beschreibung begeistert sein. Es reicht selbstverständlich nicht aus, die Website-Beschreibung dafür eins zu eins zu übernehmen. Dann entscheidet sich der Nutzer nämlich schnell dafür, jemand anders zu folgen. Um den maximalen Nutzen aus dem Unternehmensprofil herauszuholen, sollte dieses über all Ihre Email-, Marketing- und Kommunikationskanäle bekannt gemacht werden. Heutzutage ist es nämlich zwingend notwendig, mehrere Anknüpfungspunkte zum Kunden zu schaffen.



Das richtige Medium für Ihre Zielgruppe finden

Wie viele soziale Netzwerke kennen Sie? Keine Angst, es gibt mehr, egal was Sie nun antworten. Aber nur die für Ihre Unternehmen geeigneten Kanälen können die gewünschten Ergebnisse bringen. Es macht nur wenig Sinn, möglichst auf allen Kanälen mit der gleichen Strategie unterwegs zu sein. Damit vergeuden Sie bloß Ihre Ressourcen und werden nur wenig Erfolg haben. Also, welches Netzwerk soll es sein? Facebook ist der All-Rounder unter den sozialen Profilen. Es erlaubt von Bildern, über Posts bis hin zu Videos vielerlei Kommunikationsmöglichkeiten. Gleichzeitig ist es sowohl organisch als auch im Bereich der gekauften Anzeigen gleichmäßig stark. Twitter hingegen, ist vor allem für die schnelle Kommunikation gemacht. Insbesondere im PR-Bereich hat es seine Vorteile. Es ist jedoch weniger gefragt – zumindest in den meisten Fällen – wenn es darum geht, direkte Leads zu generieren. Im Gegensatz zu Facebook ist man dabei noch mehr von der eigenen Zeitzone abhängig. Nutzer von der anderen Seite der Welt zu erreichen, ist mit Twitter schon fast eine Kunst. Wenn es darum geht, das eigene Unternehmen mit emotionalen Fotos zu bewerben, ist Instagram unschlagbar. Im Gegensatz zu Facebook und Twitter ist die User-Gruppe deutlich jünger. Pinterest und Snapchat gehen in eine ähnliche Richtung und profitieren primär von visuellen Elementen. Google+ ist eher für Experten-Communities geeignet und im IT-Bereich gut aufgestellt. Wenn es etwas professioneller sein darf, sollte man sich Xing oder LinkedIn genauer ansehen. Diese Profile sind sehr auf das Geschäftsleben ausgelegt und bedürfen daher einen professionelleren Inhalt. Hier macht es wenig Sinn, einen schnellen Schnappschuss zu teilen. Wenn Sie hingegen im B2B Bereich tätig sind, und Ihr Team als Experten auf dem Gebiet positionieren wollen, machen diese Netzwerkemehr Sinn. Auch für Recruiter ist es Vorteilhaft, darin aktiv zu sein.


Mit Influencern vernetzen

Um in sozialen Netzwerken möglichst erfolgreich zu sein, muss man sich ein Netzwerk an einflussreichen Kontakten aufbauen. Hier ist es wichtig, dauerhafte Beziehungen anzustreben. In allen oben genannten Netzwerken gibt es besondere Experten, welche große Gruppen an Fans haben und so Einfluss ausüben können. Überzeugt man diese, den eigenen Content regelmäßig zu teilen, erreicht man so in kurzer Zeit große Communities. Aber auch hier gilt, dass soziale Netzwerke keine Einbahn-Straße sind. Eine langfristige Beziehung besteht aus Geben und Nehmen – daher sollten auch Sie etwas bieten können. Reichweite ist in sozialen Netzwerken das um und auf. Man muss sich aber auch klar darüber sein, dass Impressions, Likes und Shares keine zahlenden Kunden bedeuten. Daher ist es wichtig, sich von Anfang an klare Ziele zu setzen und dann zu bewerten, ob diese erreicht wurden oder nicht. Soziale Netzwerke sollten nämlich mit klarem Ziel verfolgt werden, ansonsten ist es kaum möglich, deren Erfolg zu bewerten.


Zeitmanagement

Relevante Beiträge, Kommentare und Interaktionen zu erstellen braucht mehr Zeit, als man anfangs denken mag. Gutes Zeitmanagement ist daher sinnvoll, speziell wenn man mehrere Plattformen betreibt. Wie oben angesprochen, muss man sich überlegen, wie man mit Zeitverschiebungen umgeht. Will man auch User aus anderen Zeitzonen erreichen, sollten man Tools benützen, welche es ermöglichen, zu einem späteren Zeitpunkt Posts durchzuführen. Facebook bietet dazu ein eigenes Feature an. Hootsuite hingegen ist ein System, mit dem man seine Social Media Auftritte koordinieren und planen kann.


Beobachten und analysieren

Soziale Netzwerke sind mehr als nur eine Möglichkeit, Kontakte aufzubauen. Wenn man es richtig angeht, könne so über längere Zeit Leads generiert und Kundenbeziehungen vertieft werden. Außerdem sind solche Netzwerke hilfreich, um seine Kunden wirklich kennenzulernen und Feedback auf direkte Weise zu bekommen. Dabei bieten die meisten Netzwerke eigene Analyse-Tools an, um den eigenen Erfolg zu messen. Entschließt man sich dazu, regelmäßig Präsentationen und Dokumente zu teilen, ermöglicht Beamium das Analysieren der geteilten Dokumente mit dezidierten Customer Insights. Im Endeffekt ist es bei sozialen Netzwerken wie in jedem anderen Marketing-Kanale: erfolgreiches Analysieren, Verbessern und iteratives Steigern führen über eine längere Zeitperiode zum Erfolg. Kurzfristige Erfolge sind hingegen nicht zum Empfehlen.


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Autor: Nicole Bildnicole