Wie man Präsentations-Handouts am besten austeilt

Best Practices um Handouts zu erstellen und zu verteilen

von Nicole in October

Sie haben alles vorbereitet für Ihre Präsentation morgen. Das Notebook ist aufgeladen, alle Folien sehen toll aus. Die Präsentation wurde als PDF gespeichert, sodass es zu keinen Layout-Verschiebungen kommen kann. Sie haben an alles gedacht. Aber eine letzte Frage quält Sie noch. Sollen Sie Handouts für das Publikum austeilen?


Soll man Handouts austeilen?

Die Frage, ob Sie Handouts für Ihr Publikum zur Verfügung stellen sollen oder nicht, hängt vor allem von dem Format Ihres Vortrages ab. Wenn Sie weniger als drei Folien zeigen und diese nur ein paar Wörter beinhalten, macht es natürlich weniger Sinn, Folien zur Verfügung zu stellen – oder? Auch das hängt vom Ziel des Vortrages ab. Wenn es hier nämlich Folien gibt, welche Ihr Publikum unbedingt in Erinnerung halten sollte oder wenn Sie auf der letzten Folie schlauer Weise Ihre Kontaktdaten integriert haben, ist es auch in diesem Fall sinnvoll, die Folien als Handout mit den Teilnehmern zu teilen. Auf jeden Fall aber sind Handouts vorteilhaft, wenn Sie mehr als drei Folien verwenden. In diesem Fall können die Zuseher die Folien im Nachgang nochmals in Ruhe begutachten und so Ihren Vortrag in Erinnerung behalten. Das Teilen von Handouts mit den Zusehern ist nicht nur für diese vorteilhaft, sondern bietet auch Ihnen die Gelegenheit, Leads zu generieren. Schließlich ist es in Ihrem Interesse, dass die Zuseher auch Nachgangs noch an Sie denken und im besten Fall zu Ihren Kunden werden.  


Sollte man sensible Informationen aus dem Handout entfernen?

Oftmals haben Vortragende Panik davor, sensible Präsentationen im Handout zu integrieren. Das Problem ist jedoch, dass sensible Folien bereits vorab nicht Teil der Präsentation sein sollten. In der heutigen Zeit hat jeder ein Smartphone mit sich. Sie kennen es sicherlich: eine interessante Folie, schon macht die Hälfte des Teilnehmerkreises ein Foto davon. Sollten Sie daher Angst haben, dass Informationen zu sensibel für das Handout sind, sind es diese wohl auch für Ihren Vortrag. Unsere Empfehlung ist es daher, von vornherein Folien zu benützen, welche problemlos mit dem Publikum geteilt werden können. Ist dies nicht möglich, sollte der Inhalt zumindest als sensibel gekennzeichnet werden. In jedem Fall empfehlen wir, nur lizenzfreie Bilder zu benützen, oder Bilder deren Rechte man erworben hat. Beherzigt man diese Empfehlungen, spricht wohl nichts gegen das Teilen der Präsentationsunteralgen mit den Teilnehmern.


Best Practices für Handouts

Was früher das Papierhandout war, ist nun das digitale Handout. Dieses muss man nicht mehr herumschleppen, sondern kann es einfach online mit dem Publikum in digitaler Form teilen. Im Gegensatz zum Papierhandout hat es oft viele Vorteile. So können die Folien analysiert werden, basierend auf dem Verhalten der Präsentationsbetrachter. Damit kann man nicht nur rausfinden, was dem Publikum besonders gut gefällt, sondern auch schlechte Folien bis zum nächsten Einsatz überarbeiten und A/B-Tests durchführen. Unter www.beamium.com können Sie Ihre Unterlagen mit einem Klick hochladen und erhalten sofort einen Zugangscode für Ihr digitales Handout. Nur diejenigen, denen Sie den Code bekanntgeben, haben Zugriff darauf. Im Gegensatz zum Papierhandout ist dieses nicht umweltbelastend und kann problemlos mit dem Smartphone, Notebook oder Tablet mit nach Hause genommen werden. Ein weiterer Vorteil für Sie: optional steht Ihnen ein Lead-Feature zur Verfügung, womit Sie die Kontaktdaten der Zuhörer vor dem Download der Unterlage abfragen können. Perfekt, um mit Ihrem Vortrag noch erfolgreicher zu sein!



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Autor: Nicole Bildnicole