5 Tipps für die perfekte Präsentation

Wie man tolle Präsentationen gestaltet und fantastisch vorträgt

von Philip in October

Sind meine Folien gut genug? Wird das Publikum den Vortrag verstehen? Was, wenn etwas schief geht? Diese und viele andere Fragen halten dich bestimmt vor deinem wichtigen Vortrag wach. Du bist unsicher, ob du genügend Aufwand in die Vorbereitung investiert hast und fürchtest dich vor den möglichen Problemen. Diese 5 Tipps helfen dir dabei, dich perfekt vorzubereiten und während dem Vortrag entspannt zu bleiben.


1. Was ist das Ziel der Präsentation?

Bevor man damit startet, seine erste Folie vorzubereiten, sollte man sich über das Ziel der Präsentation klar werden. Will man dem Publikum etwas Neues beibringen? Sollen die Zuhörer entspannt den Vortrag genießen? Oder willst du neue Kunden mit der Präsentation gewinnen? Abhängig von der Zielsetzung, muss man den geeigneten Mix aus Information, Unterhaltung und Leadgenerierung finden. Während man bei der Präsentation im Universitätsbereich primär informieren will, ist es im Unternehmensumfeld öfters wichtiger, relevante Kunden zu gewinnen.


2. Effektive Folien gestalten

Sobald man sich klar darüber ist, was man erreichen will, stellt sich die Frage, wie man das machen soll. Es geht nicht darum, so viele Folien wie möglich zu gestalten. Wichtig ist hingegen, eine sinnvolle Anzahl an Folien effektiv herzurichten. Pro Folie sollte man mindestens 3 Minuten Sprechzeit einplanen. Maximal sollten 15 Minuten auf einer Folie verbracht werden. Der Inhalt der Folien, die Anzahl an Wörter pro Folie und die visuellen Elemente weichen hingegen, abhängig von der Industrie, oftmals ab. In jedem Fall ist es wichtig, sein Ziel zu erreichen. Will man beispielsweise Kunden gewinnen, müssen unbedingt die eigenen Kontaktdaten geteilt und ein Lead-Tool zur Gewinnung der Kontaktdaten der Kunden verwendet werden.


3. Das Thema verstehen und Proben

Oft heißt es, dass das Üben der wichtigste Bestandteil der Präsentationsvorbereitung ist. Doch dabei sollte man es auch nicht übertreiben. Sich gut vorzubereiten heißt nämlich definitiv nicht, die Folien auswendig zu lernen. Viel wichtiger ist es, das Thema, über welches man referiert, bis ins letzte Detail zu verstehen.


4. Eine große Geschichte und viele kleine erzählen

Das Konzept des “Storytelling” ist weit bekannt. Aber was bedeutet es wirklich? Es heißt, dass man nicht Folie für Folie vortragen sollte, sondern eine Geschichte über die Präsentation hinweg vermitteln sollte. Mit Einführung, Spannungsbogen und Schlussfolgerungen. Neben der großen Geschichte ist es aber auch empfehlenswert, mehrere kleine Stories zu den einzelnen Folien zu erzählen. Diese sollten jedenfalls in der großen Geschichte aufgehen, sodass sich ein nachvollziehbares Gesamtbild für die Zuhörer ergibt.


5. Das Publikum unterhalten

Viele Präsentierende haben Angst davor, zu stottern oder Fehler zu machen. Aber ist das wirklich wichtig? Nein. Wenn die eigene Präsentation interessant und interaktiv vermittelt wird, spielt es keine Rolle, ob man kleinere Fehler macht. Viel wichtiger ist es, eine Verbindung zum Publikum aufzubauen und sein Bestes zu geben. Kleine Unsicherheiten machen uns dabei gerade menschlich. Daher sollten man sich nicht vor Fehlern fürchten, sondern diese akzeptieren und entspannt durch den Vortrag gleiten.  



Image Source: ©unsplash.com/@rooszan


Autor: Philip Beamium icon