5 Signale, dass der potentielle Kunde nicht interessiert ist

Ist der Interessent wirklich interessiert? So finden Sie es heraus!

von Philip in January

Sie haben schon viel Arbeit in den Deal investiert. Nach der Suche nach der richtigen Datenbank, der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen und Tausenden ersten Anrufen, müssen Sie nun durch alle potenziellen Leads gehen um diese nochmals zu qualifizieren. Natürlich ist Ihre Zeit wertvoll und Sie können diese nicht mit zu vielen unfruchtbaren Anrufen verschwenden. Daher sollten Sie eine Entscheidung treffen, auf welche Leads Sie sich konzentrieren werden. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen zu entscheiden, welche Deals Sie ablegen sollten und wodurch sich wirklich interessierte Leads auszeichnen. Auch wenn nicht jeder Kunde vergleichbar ist, gibt es einige gemeinsame Gründe, die zeigen, dass der potentiellen Kunde nicht interessiert ist.


1. Keine Rückmeldung über ein Monat


Ihr Ansprechpartner hat wohl viel zu tun. Je höher der Entscheidungsträger in der Hierarchie des Unternehmens steht, desto schwieriger wird es sein, ihn zu erreichen. Es ist normal, dass es Zeiten gibt, in denen man keine Antwort für ein paar Wochen bekommt. Wenn Sie jedoch kein Feedback von Ihrem potenziellen Client für länger als einen Monat erhalten haben, müssen Sie tiefer nachhaken. Es ist total fair, wenn der potenzielle Kunde andere Themen bearbeiten muss, bevor er mit Ihnen umgeht. Aber wenn die Zeit zwischen Ihren Gesprächen länger und länger wird, ist das Interesse wahrscheinlich deutlich zurückgegangen.


 


2. Der Interessent beantwortet keine Anrufe


Wir erhalten jede Woche Hunderte von E-Mails. Deshalb ist es verständlich, dass Sie keine Antwort auf jede Verkaufs-E-Mail erhalten werden, die Sie schreiben. Aber keine Antwort auf Telefon-Anrufe ist irgendwie anders. Wenn der Lead wirklich interessiert ist, würde er wahrscheinlich das Telefon beantworten. Auch wenn er im Moment nicht viel Zeit hat, würde er ein paar Sekunden Zeit haben, um einen Termin zu vereinbaren oder später zurückzurufen. Für den Fall, dass der Interessent nicht auf Ihre letzten drei Anrufe reagiert hat, sind Ihre Chancen, den Deal zu gewinnen, leider nicht mehr so ​​hoch.


 


3. Der Interessent ist in keiner Hinsicht begeistert


Eine wirklich interessierte Person wird wahrscheinlich Ihren Newsletter abonnieren, Ihren Social Media Kanälen folgen und auf Ihre Verkaufs-Präsentationen immer wieder schauen. Im Falle von Fragen, schreibt er sofort und Sie können seine Begeisterung spüren. Natürlich wird nicht jeder Kontakt so aufgeregt sein. Aber wenn es überhaupt kein Engagement gibt, wenn der Lead nicht einmal die Verkaufspräsentation mehr öffnet, die Sie geschickt haben, ist es unwahrscheinlich, dass das Geschäft positiv abgeschlossen werden kann.


 


4. Keine Antwort auf direkte Fragen


Es ist normal, dass Sie keine Antwort auf jede einzelne Email erhalten. Aber bei direkten Fragen sollte es anders sein. Wenn seit einer Weile nichts mehr vom Klienten gehört haben, ist es sinnvoll, Ihre Verkaufs-E-Mails anzupassen und ihm spezifische Fragen zu stellen, z.B. bezüglich der letzten Veranstaltung, die er erwähnte. Wenn es keine Antworten auf diese Fragen gibt, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass er sich nicht wirklich um Ihre Mailings kümmert (oder dass er sie nicht einmal öffnet).



 


5. Versteckte Absagen


Ablehnungen sind immer schlecht und deshalb versuchen wir manchmal, sie zu ignorieren. Aber Zeit zu verschwenden mit einem verlorenen Deal hilft nicht, Ihre Verkaufszahlen zu erreichen. Leider weist nicht jeder potenzielle Kunde deutlich darauf hin, dass er nicht mehr interessiert ist. Aus kulturellen oder persönlichen Gründen wird daher oft die Ablehnung zwischen den Zeilen mitgeteilt. Vergewissern Sie sich, dass Sie auf solche unterbewussten Ablehnungen genauer hinschauen und Ihre Zeit nicht verschwenden, wenn Sie feststellen, dass es bereits eine definitive Entscheidung gibt.


Nachdem ich das alles gesagt habe, sollten Sie nie versuchen, Angebote einfach aufzugeben. Es gibt viele Techniken, um uninteressierte Kunden doch noch zu überzeugen. Einige der erfolgreichsten Deals beginnen oft mit einer ersten Ablehnung. Zuerst müssen Sie herausfinden, ob Ihr Kunde interessiert ist oder nicht. Verwenden Sie die besten verfügbaren Verkaufs-Tools wie HubSpot, LinkedIn und Beamium, um Hintergrundinformationen über den potenziellen Kunden zusammenzufassen. Unterscheiden Sie deutlich zwischen interessierten und uninteressierten Kunden. Während die Interessierten mit Ihren normalen Verkaufstechniken gezielt bearbeitet werden können, sollten die nicht-interessierten Interessenten nur in Ihrer Pipeline bleiben, wenn sie noch vielversprechend sind. In diesem Fall sollten Sie mehr Zeit für die Nachforschung verwenden und versuchen, den Kunden mit neuen Argumenten zu überzeugen. Manchmal ist die Ablehnung das letzte Ende des Deals. Meistens ist eine Ablehnung nur ein kleiner Stolperstein auf dem Weg, den Deal zu gewinnen.


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Autor: Philip Beamium icon