5 geprüfte Tipps um Ihre Email-Öffnungsraten zu erhöhen

Ein Gastbeitrag von Justin McGill, dem Gründer von LeadFuze

von Michael in March


Kontinuierliche Email-Kampagnen sind der ultimative Weg, um eine lange und erfolgreiche Sales-Karriere zu gewährleisten. 


 


Diejenigen, die dies erkennen, sind immer auf der Jagd nach diesem Geheimtipp oder der "perfekten" Email-Vorlage, um ihr Spiel zu verbessern. Durch ständige Wiederholungen und Verbesserungen erreicht Ihr Team noch höhere Quoten.


 


Ein lebenslanger Student im Vertrieb zu sein, ist ein wichtiger Teil des Erfolges. Aber man kann leicht zwischendurch schlechte Ratschläge aussuchen - oder niemals etwas versuchen, wobei man in diesem Fall nichts Neues lernt. 


 


So oder so, Sie werden nicht sehen, welche Ergebnisse möglich sind, bis Sie dazulernen und viel versuchen.


 


In diesem Beitrag werden wir über die eine Sache sprechen, die wirklich hilft, Ihre E-Mail-Outreach zu verbessern. Öffnungsraten und Klicks sind gute Indikatoren beim Testen von Betreffzeilen und Inhalt, aber im Verkauf geht es darum, dass das Gespräch ständig fortgesetzt wird.


 


Sales-Leute sollten immer eine Antwort anstreben. 


 


Unsere fünf High-Level-Hacks sind Ihnen als Sales-Experten gewidmet, um die Anzahl der Antworten zu erhöhen, die Sie bekommen.


 


Hack 1: Einen Standard-Prozess entwickeln


 


Sie kennen wahrscheinlich Ihren Sales-Trichter ziemlich gut, haben eine gute Vorstellung davon, wo Leads in der Entscheidungsfindung sind Mit anderen Worten, Sie haben einen Verkaufsprozess standardisiert.


 


Während diese Schritte alle notwendig sind, ist es oft die fehlende Tiefe im Prozess, die Probleme auslöst.


 


Ihre Leads kommen aus einer Liste oder führen Datenbanken und dann teilen Sie sie unter Ihrem Team entweder mit oder ohne einer motivierenden Rede. Dann gibt es diese Lücke. Ein offener Hohlraum zwischen den verteilten Follow-Ups und dem ersten Kontakt.


 


Wie man Prozesse entwickelt


 


  • Ihre Performance kennen: Überprüfen Sie Ihre aktuellen Statistiken und Öffnungsraten.
  • Experimente planen: Betreiben Sie Recherchen um herauszufinden, wie Sie noch besser werden können. Planen Sie gezielte Experimente.
  • Experimente durchführen: Testen Sie bei Ihren zukünftigen Kampagnen mittels A/B-Test ob die gewünschten Ergebnisse auch tatsächlich eingetreten sind.
  • Skalieren Sie wenn Erfolg eintritt: Wenn eines der Experimente erfolgreich verlief, liegt es an Ihnen, diese Learning in dem Prozess aufzunehmen.


 


Hack 2: Leads sinnvoll auswählen


 


Zurück zur Idee von ganz oben in Ihrem Prozess, eine der einfachsten Möglichkeiten, um alle Key Performance Indicators (KPI's) zu erhöhen: Bessere Leads sollten helfen, oder?



Nein, das ist kein weiterer Beitrag über die Erstellung von Zielgruppen (aber Sie sollten sich damit auskennen).


 


Hier geht es darum, Daten aus aktuellen und idealen Kunden zu verwenden, um gemeinsame Attribute zu erkennen, die gesucht werden können. Mit Eigenschaften wie Industrie, gemeinsame Rollen / Titel, geographischer Lage etc. kann Ihre Rückmeldungsquote nach oben katapultiert werden. 


Anstatt eine große gekaufte Liste von halbgenauen Daten über Ihre Maschine laufen zu lassen, versuchen Sie einige Ausrichtung im Lead-Prozess manuell zu verbessern.


 


Warum es hilft


 


  • Fokus: Umso genauer Ihre Zielgruppe bestimmt werden, desto besser können Sie diese ansprechen.
  • Besserer Inhalt: Ihr Inhalt kann in dem Fall ebenfalls besser auf die Bedürfnisse der Fokus-Gruppe abgestimmt werden, wodurch dieser relevanter wird.
  • Personalisierung: Jede Email sollte einen persönlichen Touch haben. Wenn die Empfänger zu unterschiedlich sind, wird das jedoch nur schwer gelingen.


 


Wichtige Statistik: Nur einer von vier Leads sollte zu Ihrem Sales-Team kommen (Gleanster Research).





Hack 3: Die richtige Person finden (durch Fragen)


 


Wie viele kalte E-Mails (zu einer Zeit) schicken Sie zu einer Firma?


 


Sie wissen bestimmt, dass es mehrere Versuche braucht, sich mit einem Lead in Verbindung zu setzen (wenn man sich nicht den nächsten Hack ansieht), aber wir reden nicht über mehrere E-Mails an eine Person - sondern an mehrere Personen in derselben Firma.


 


Wenn Sie irgendeinen dieser Tipps versuchen, sollte dies der erste sein.


 


Sie können eine Vorstellung von den Entscheidungsträgern in Ihrem Zielmarkt haben, aber es ist nie eine One-size-fits-all Antwort. Unternehmen haben komische Titel, verschiedene Abteilungen behandeln Probleme besonders, die Hierarchie kann von Marke zu Marke stark variieren.


 


Die richtige Person als Ansprechpartner zu finden ist ein offensichtlicher Schritt beim Verkauf Ihres Produktes. Eine wenig bekannte Tatsache ist, dass das Erreichen auf mehr als einer Person in einem bestimmten Unternehmen ein guter Weg ist, um eine schnelle Antwort zu bekommen.


So funktionert’s


 


  • Liste potentieller Personen: Was sind die typischen Merkmale und Eigenschaften des Entscheidungsträgers im Unternehmen?
  • Nicht zu viele kontaktieren: Sie sollten diese dann kontaktieren, aber nicht in zu großer Menge. Sonst werden Sie als Spam wahrgenommen.
  • Direkte Ansprache: Sprechen Sie diese Personen direkt an oder versuchen Sie, über den Gatekeeper zu Ihnen zu kommen.


 


Hack 4: Üben, nochmal üben


 


Das klingt wie ein einfacher Tipp, der immer wieder gegeben wurde, aber es gibt noch viel Probleme bei Teams, die es nicht tun. Die überwältigende Mehrheit der geschlossenen Deals wird nach mehreren Berührungspunkten (sowohl E-Mail als auch Telefon) gewonnen. Also, üben Sie und kontaktieren Sie die Personen dabei ruhig nochmals.


 


Wichtige Statistik: 44% aller Sales-Mitarbeiter senden maximal 1 Follow-Up-Mail (Scripted).


 


Warum also mehr als eine E-Mails schicken?


 


Ihre erste kalte E-Mail wird von der Mehrheit gelöscht. Egal wie toll Ihre Betreffzeile ist, wie zwingend der Text ist, oder wie wertvoll das Produkt sein mag - die meisten werden es beim ersten Versuch nicht öffnen.


 


Entsprechend den vorherigen Tipps ist es daher wichtig, diese zu üben und zu wiederholen, umso mehr Rückmeldungen zu erhalten.





Wodurch man mehr Rückmeldungen erhält


 


  • Anzahl an Versuchen: Sie werden schnell merken, dass eine bestimmte Anzahl an versuchen sinnvoll ist. Bis zu dieser machen Follow-Up-Emails Sinn, darüber hinaus verärgern Sie den Kunden.  
  • Email-Frequenz: Wie oft sollten Kunden kontaktiert werden? Ein guter Wert liegt zw. 10 und 21 Tagen, wobei Sie das Optimum selbst herausfinden sollten.
  • A/B-Tests: Auch hier helfen Tests, um das Optimum zu erreichen.


 


Hack 5: Persönlicher werden


 


Wichtige Statistik: Durch persönliche Emails verdoppelt sich die Erfolgsrate (Aberdeen Group).


 


Sie haben wahrscheinlich gehört, dass personalisierte Betreffzeilen häufiger geöffnet werden, als diejenigen, die nicht sind. Das ist wahr. Aber lassen Sie das nicht das Ende Ihrer Bemühungen sein.


 


Je persönlicher Ihre gesamte E-Mail ist, desto besser ist Ihre Antwortrate. Mit dem Namen der Empfänger in der E-Mail (vielleicht mehr als einmal) gelingt es Ihnen emotional zu werden und ales rauszuholen, was drinnen ist.


 


Aber das ist noch nicht das Ende.


 


Wenn Sie bessere Qualität erreichen, können Sie ein bisschen mehr Zeit investieren, um ein wenig über jeden zu erforschen. Natürlich nicht, wenn Sie 1000+ E-Mails pro Woche schicken, dann ist es nicht wert, alle auf LinkedIn zuvor anzusehen.
  


Das heißt, wenn man sich nur 3 Minuten pro Lead Zeit nehmen könnte und einen kleinen Punkt finden würde, der die E-Mail personalisierter macht – ist eine Antwort wahrscheinlicher.


 


Wichtig: Kurz ist immer besser. Personalisiert heißt nicht, dass Sie mehr Text benützen sollten.





Wie man persönlich schreibt


 


  • Es ist ein psychologischer Aspekt: Bei dem persönlichen Anschreiben geht es um die Wertschätzung der anderen Person.
  • Es muss professionell bleiben: Persönlich heißt nicht freundschaftlich. Bleiben Sie trotzdem professionell.
  • Es kann automatisiert sein: Mit manchen Tools lässt sich das persönliche Anschreiben trotzdem automatisiert abwickeln.


 


 


Schlussfolgerung


 


Wir verstehen, dass es keinen Mangel an Tipps, Tricks und Hacks für den Verkauf online gibt. Alles, was jeder Beitrag tun kann, ist Informationen und Erfahrungen zu liefern. Während wir hoffen, dass Sie etwas aus unserer Liste mitnehmen können, können wir Ihren Erfolg nicht sichern.


 


Was werden Sie nun tun mit diesen Informationen?


 


Vielleicht werden Sie eine kleine (aber spürbare) Verbesserung mit einem unserer Tipps (ernsthaft, starten Sie mit Hack # 3) erleben in diesem Monat.


 


Oder vielleicht setzen Sie einige dieser Tipps für sich in Zukunft ein und betrachten Ihre aktuellen Prozesse, um herauszufinden, was automatisiert und verbessert werden kann.


 


Es liegt an Ihnen, was Sie daraus machen. Wir wünschen jedenfalls viel Erfolg!





 


Über den Autor:


Justin McGill ist der Gründer von LeadFuze, einer Lead-Plattform für B2B-Unternehmen.


 


Image Source: ©unsplash.com/@santaana_photography



Autor: Michael Michael