Web Designs besser Kunden präsentieren

4 Tipps um seine Webdesigns erfolgreicher Kunden vorzuführen

von Clara in November

Wir wissen, dass du ein genialer Web Designer bist! Darum wollen wir dir helfen, deine Designs, Logos und Entwürfe optimal gegenüber Kunden zu präsentieren. Geschmack ist bekanntlich etwas sehr subjektives und eine optimale Präsentation der Designs sorgt dafür, selbst den kritischsten Kunden zu überzeugen. Dazu sollten diese 4 Tipps beherzigt werden:


 


1. Einen Termin mit genügend Zeit ausmachen


In unserer stressigen Zeit werden Termine, welche nicht „notwendig“ sind, gerne kurz gestaltet. Dein Kunde hätte es wohl am liebsten, kurz die Designs übermittelt zu bekommen und selbst seine Kommentare abzugeben. Obwohl viel Geld für die Designs ausgegeben wird, nimmt man sich oft zu wenig Zeit, um diese richtig zu begutachten. Für den Ersteller, also dich als Web Designer, kann das aber katastrophal sein. Nämlich dann, wenn der Kunde nicht versteht, warum gewisse Entscheidungen getroffen wurden. Leider sind die meisten Kunden keine Experten in dem Gebiet und können daher nicht immer nachvollziehen, wieso gewisse Designs vorteilhafter sind als andere. Dementsprechend wichtig ist es, sich ausreichend Zeit zu nehmen um den Kunden die Entwürfe vorzuführen. Aus Kostengründen kann dies auch problemlos über Distanz stattfinden. Wichtig ist nur, dass man ausreichend Zeit dafür veranschlagt.


 


2. Designs sollten nicht per Email verschickt werden


Normalerweise läuft es so ab: man schickt die Präsentation mit den Entwürfen vorab per Email an den Kunden. Dieser öffnet sie, macht sich sofort sein eigenes Bild über die Designs und fragt sich, warum Design A und nicht Design B gewählt wurde. Ebenso versteht er nicht, weshalb die Kante durch eine Rundung ersetzt wurde. Zweifelsohne könnte man all die Entscheidungen erklären – aber nur dann, wenn diese Bilder gleichzeitig, also während dem Telefonat, gezeigt werden. Es ist daher nicht empfehlenswert, die Designs vorab per Email zu übermitteln. Diese sollten per Beamium vorgeführt werden. Per Zugangslink kann der Kunde schon vorab die erste Folie – aber wirklich nur diese – der Designs sehen. Erst ab dem Moment, ab dem der Designer die Präsentation von seinem Notebook aus steuert, wird der Kunde dann während dem Telefonat Folie für Folie durch die Designs geführt.



 


3. Den Kunden durch den Entstehungsprozess führen  


Nachdem die Technik nun optimal mitspielt und Designs mit Beamium vorgeführt werden können, liegt es an dir, den Entstehungsprozess zu erklären. Der Kunden soll nun nachvollziehbar verstehen, wieso Entscheidungen getroffen wurden und weshalb das Ergebnis optimal für sein Unternehmen ist. Emotionen spielen dabei eine wichtige Rolle. Lass dich nicht von unverständlichen Rückfragen aus der Fassung bringen – der Kunde hat für das Design bezahlt und ist kein Experte. Er möchte bloß verstehen, warum das tolle Design perfekt für seinen Anwendungsfall ist. Dabei liegt es an dir, den Kunden im Rahmen der Präsentation zu überzeugen,  


 


4. Änderungen gerne vornehmen


Jeder Designer ist stolz auf seinen perfekten Entwurf. Die kleinste Änderung würde diesen zweifelsohne schlechter machen und die Kommentare des Kunden sind fraglich. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, Änderungswünsche anzunehmen. Genauso wie du stolz darauf bist, das optimale Design entwickelt zu haben, würde der Kunde gerne Teil des Entstehungsprozesses sein. Schließlich ist er es, der die nächsten Jahre täglich damit zu tun hat. In Gesprächen mit seinen Kunden soll er deshalb stolz darauf sein und nur Positives darüber berichten. Daher sollte man ein „Wir“-Gefühl entwickeln. Es ist nicht der Kunde gegen den Designer, sondern der Kunde und der Designer welche gemeinsam das passende Design entwickeln sollen. Sei daher vorbereitet, Änderungen durchzuführen und siehe das als wichtigen Schritt im Schaffungsprozess.


Image Source: ©unsplash.com/@wesson



Autor: Clara Clara2